Jugendprobleme und Arbeitswelt

يعالج هذا الدرس المحور السابع «Jugendprobleme und Arbeitswelt» أي مشاكل الشباب وعالم الشغل: نصوص قراءة على نمط البكالوريا حول المخدرات وهموم الشباب ومهنة الأحلام والبحث عن عمل، مع المفردات الموضوعاتية وكتابة طلب توظيف ومقال رأي بنماذج محلولة.

يتكوّن الدرس من 7 أجزاء: 1. Lesetext: Jugend und Drogen، 2. Lesetext: Jugendliche heute، 3. Lesetext: Die Traumberufe، 4. Lesetext: Der Weg in die Arbeitswelt، 5. Wortschatz: Jugend, Beruf und Arbeit، 6. Zum Schreiben: Die Bewerbung، 7. Zum Schreiben: Der Meinungsaufsatz.

1. Lesetext: Jugend und Drogen

Lesetext: Jugend und Drogen

Vor dem Lesen

Warum fangen manche Jugendliche mit dem Rauchen an? Welche Gefahren kennen Sie? Lesen Sie den Text zweimal: zuerst, um das Thema zu verstehen, dann, um die Einzelheiten zu finden.

Der Text

Viele Jugendliche probieren in der Pubertät neue Dinge aus. Manche rauchen ihre erste Zigarette, andere trinken Alkohol oder nehmen sogar Drogen. Oft beginnt alles aus Neugier oder weil die Freunde es auch tun. Wer „Nein“ sagt, hat manchmal Angst, als langweilig zu gelten. Andere Jugendliche suchen in Drogen eine Flucht vor ihren Problemen: Stress in der Schule, Streit in der Familie oder Einsamkeit.

Doch Drogen lösen keine Probleme, sie schaffen neue. Schon Tabak enthält Nikotin, das sehr schnell süchtig macht. Alkohol und Cannabis schaden besonders dem jungen Gehirn, denn es entwickelt sich bis etwa zum 25. Lebensjahr. Wer regelmäßig Drogen nimmt, kann sich schlechter konzentrieren, vergisst mehr und bekommt schlechtere Noten. Viele Abhängige verlieren ihre Freunde, streiten mit der Familie und brechen die Schule ab. Manche begehen sogar Diebstähle, um ihre Sucht zu finanzieren.

Deshalb ist die Vorbeugung so wichtig. Eltern sollten mit ihren Kindern offen über Drogen sprechen und ihnen gut zuhören. In der Schule informieren Lehrer und Ärzte über die Gefahren. Sport, Musik und andere Hobbys geben jungen Menschen Selbstvertrauen und eine sinnvolle Beschäftigung. Wer sich selbst respektiert, kann auch unter Druck „Nein“ sagen.

Wer schon abhängig ist, braucht Hilfe und keine Verachtung. Ärzte, Psychologen und Beratungsstellen helfen oft kostenlos und vertraulich. Der erste Schritt ist oft der schwerste: über das Problem zu sprechen.

Wörterliste

| Wort | Erklärung | Französisch | |---|---|---| | die Neugier | man möchte etwas Neues kennenlernen | la curiosité | | süchtig, abhängig | man kann ohne eine Sache nicht mehr leben | dépendant | | die Sucht | die Abhängigkeit von einer Droge | l'addiction | | das Gehirn | das Organ im Kopf, mit dem wir denken | le cerveau | | die Vorbeugung | man handelt, bevor ein Problem entsteht | la prévention | | die Verachtung | man hält jemanden für schlecht und wertlos | le mépris | | die Beratungsstelle | ein Ort, wo man Rat und Hilfe bekommt | le centre d'écoute | | vertraulich | niemand sonst erfährt davon | confidentiel |

Aufgaben im Stil des Abiturs

I. Textverständnis

1. Beantworten Sie die Fragen zum Text.

  • a) Nennen Sie zwei Gründe, warum Jugendliche Drogen ausprobieren.
  • b) Warum schaden Alkohol und Cannabis besonders jungen Menschen?
  • c) Was können Eltern gegen Drogen tun?
  • d) Erklären Sie den folgenden Satz: „Drogen lösen keine Probleme, sie schaffen neue.“

2. Richtig oder falsch? Begründen Sie Ihre Antwort mit einem Zitat aus dem Text.

| Aussage | R | F | |---|---|---| | a) Nikotin macht nur langsam süchtig. | | | | b) Manche Jugendliche nehmen Drogen, um vor ihren Problemen zu fliehen. | | | | c) Abhängige verdienen Verachtung. | | | | d) Hobbys können Jugendliche vor Drogen schützen. | | |

3. Geben Sie dem Text einen anderen Titel.

4. Kombinieren Sie.

| A | B | |---|---| | a) Viele Jugendliche nehmen Drogen, | 1) oft kostenlos und vertraulich. | | b) Manche begehen Diebstähle, | 2) weil ihre Freunde es auch tun. | | c) Eltern sollten | 3) um ihre Sucht zu finanzieren. | | d) Beratungsstellen helfen | 4) offen mit ihren Kindern sprechen. |

II. Wortschatz

  • a) Finden Sie im Text ein Synonym für „die Prävention“.
  • b) Finden Sie im Text das Gegenteil von „teuer“ und von „besser“.
  • c) Übersetzen Sie ins Arabische: „Wer schon abhängig ist, braucht Hilfe und keine Verachtung.“ (Die Lösung steht im arabischen Teil.)

Lösung

1.

  • a) Viele Jugendliche probieren Drogen aus Neugier oder weil ihre Freunde es auch tun. Andere suchen eine Flucht vor ihren Problemen.
  • b) Sie schaden dem jungen Gehirn, weil es sich bis etwa zum 25. Lebensjahr entwickelt.
  • c) Sie sollten offen mit ihren Kindern über Drogen sprechen und ihnen gut zuhören.
  • d) Wer Drogen nimmt, um seine Sorgen zu vergessen, hat danach noch mehr Probleme: Er wird krank, bekommt schlechte Noten und verliert seine Freunde.

2.

  • a) Falsch: „Schon Tabak enthält Nikotin, das sehr schnell süchtig macht.“
  • b) Richtig: „Andere Jugendliche suchen in Drogen eine Flucht vor ihren Problemen.“
  • c) Falsch: „Wer schon abhängig ist, braucht Hilfe und keine Verachtung.“
  • d) Richtig: „Sport, Musik und andere Hobbys geben jungen Menschen Selbstvertrauen und eine sinnvolle Beschäftigung.“

3. Mögliche Titel: „Drogen – eine Flucht ohne Ausweg“, „Nein zu Drogen!“, „Jugendliche in Gefahr“.

4. a-2, b-3, c-4, d-1

II. a) die Vorbeugung; b) teuer ↔ kostenlos, besser ↔ schlechter.

> Achtung: Bei „Richtig oder falsch?“ genügt das Wort „richtig“ oder „falsch“ nicht. Man muss immer den passenden Satz aus dem Text zitieren.

2. Lesetext: Jugendliche heute

Lesetext: Jugendliche heute – zwischen Druck und Hoffnung

Vor dem Lesen

Welche Sorgen haben junge Menschen in Ihrem Alter? Notieren Sie drei Probleme und vergleichen Sie sie dann mit dem Text.

Der Text

Die Jugend gilt oft als die schönste Zeit des Lebens. Doch viele junge Menschen haben heute große Sorgen. An erster Stelle steht der Leistungsdruck in der Schule. Besonders vor dem Abitur lernen viele Schüler bis spät in die Nacht, weil sie gute Noten für ihr Studium brauchen. Wenn die Ergebnisse schlecht sind, fühlen sie sich als Versager.

Ein zweites Problem ist das Smartphone. Viele Jugendliche verbringen täglich mehrere Stunden in sozialen Netzwerken. Sobald eine Nachricht ankommt, schauen sie auf den Bildschirm. Sie schlafen zu wenig, bewegen sich kaum und treffen ihre Freunde seltener persönlich. Manche werden im Internet sogar beleidigt oder bedroht; man spricht dann von Cybermobbing.

Auch die Gewalt auf der Straße und in manchen Schulen macht Eltern und Lehrern Sorgen. Außerdem verstehen sich die Generationen nicht immer: Die Eltern erzählen, wie sie früher lebten, als es noch kein Internet gab. Die Kinder dagegen haben andere Werte und Träume. Man spricht vom Generationenkonflikt.

Die größte Angst vieler junger Menschen ist aber die Zukunft: Werden sie nach dem Studium eine Arbeit finden? Viele junge Leute bleiben lange arbeitslos, und manche denken sogar daran, ihr Land zu verlassen.

Trotzdem gibt es Grund zur Hoffnung. Viele Jugendliche engagieren sich in Vereinen, helfen alten Menschen oder gründen eigene kleine Firmen. Während die Erwachsenen über die „schwierige Jugend“ klagen, zeigen diese jungen Leute, dass sie Verantwortung übernehmen können.

Wörterliste

| Wort | Erklärung | Französisch | |---|---|---| | der Leistungsdruck | man muss immer gute Ergebnisse bringen | la pression scolaire | | der Versager | eine Person ohne Erfolg | un raté | | das soziale Netzwerk | eine Plattform im Internet für Kontakte | le réseau social | | beleidigen | böse Worte zu jemandem sagen | insulter | | die Gewalt | man verletzt andere mit Kraft oder Worten | la violence | | der Generationenkonflikt | Streit zwischen Alt und Jung | le conflit des générations | | sich engagieren | freiwillig für andere arbeiten | s'engager | | die Verantwortung | man sorgt für etwas und steht dafür ein | la responsabilité |

Grammatik im Text: Temporalsätze

| Konjunktion | Bedeutung | Beispiel aus dem Text | |---|---|---| | wenn | jedes Mal, wenn … / Gegenwart | Wenn die Ergebnisse schlecht sind, fühlen sie sich als Versager. | | sobald | sofort, wenn … | Sobald eine Nachricht ankommt, schauen sie auf den Bildschirm. | | als | einmal in der Vergangenheit | …, als es noch kein Internet gab. | | während | zur gleichen Zeit / Gegensatz | Während die Erwachsenen klagen, zeigen diese jungen Leute … |

In allen Temporalsätzen steht das konjugierte Verb am Ende. Steht der Nebensatz am Anfang, folgt sofort das Verb des Hauptsatzes.

Aufgaben im Stil des Abiturs

1. Fragen zum Text

  • a) Warum lernen viele Schüler vor dem Abitur bis spät in die Nacht?
  • b) Nennen Sie zwei Folgen des Smartphones für viele Jugendliche.
  • c) Was ist die größte Angst vieler junger Menschen?
  • d) Erklären Sie den folgenden Satz: „Man spricht vom Generationenkonflikt.“

2. Richtig oder falsch? Begründen Sie mit einem Zitat.

  • a) Cybermobbing ist Gewalt auf der Straße.
  • b) Alle jungen Leute finden nach dem Studium schnell eine Arbeit.
  • c) Manche Jugendliche gründen eigene kleine Firmen.
  • d) Viele Jugendliche schlafen wegen des Smartphones zu wenig.

3. Kombinieren Sie.

| A | B | |---|---| | a) der Leistungsdruck | 1) Beleidigungen im Internet | | b) das Cybermobbing | 2) Eltern und Kinder verstehen sich nicht | | c) der Generationenkonflikt | 3) Angst vor schlechten Noten | | d) die Arbeitslosigkeit | 4) keine Stelle finden |

4. Grammatik: Verbinden Sie die Sätze mit „als“, „wenn“, „sobald“ oder „während“.

  • a) Mein Vater war jung. Es gab noch keine Handys.
  • b) Ich komme nach Hause. Ich mache sofort meine Hausaufgaben.
  • c) Sie lernt für das Abitur. Ihr Bruder spielt am Computer.
  • d) Ich habe Stress. Ich gehe immer joggen.

Lösung

1. a) Sie lernen bis spät in die Nacht, weil sie gute Noten für ihr Studium brauchen. b) Sie schlafen zu wenig, bewegen sich kaum und treffen ihre Freunde seltener persönlich. c) Ihre größte Angst ist die Zukunft: Sie wissen nicht, ob sie eine Arbeit finden. d) Eltern und Kinder haben andere Werte und Träume, deshalb verstehen sie sich nicht immer.

2. a) Falsch: „Manche werden im Internet sogar beleidigt oder bedroht; man spricht dann von Cybermobbing.“ b) Falsch: „Viele junge Leute bleiben lange arbeitslos.“ c) Richtig: „Viele Jugendliche engagieren sich in Vereinen, helfen alten Menschen oder gründen eigene kleine Firmen.“ d) Richtig: „Sie schlafen zu wenig, bewegen sich kaum …“

3. a-3, b-1, c-2, d-4

4. a) Als mein Vater jung war, gab es noch keine Handys. b) Sobald ich nach Hause komme, mache ich sofort meine Hausaufgaben. c) Während sie für das Abitur lernt, spielt ihr Bruder am Computer. d) Wenn ich Stress habe, gehe ich immer joggen.

3. Lesetext: Die Traumberufe

Lesetext: Die Traumberufe

Vor dem Lesen

Was möchten Sie nach dem Abitur machen: studieren oder einen Beruf lernen? Welcher Beruf ist Ihr Traumberuf, und warum?

Der Text

„Was willst du später einmal werden?“ Diese Frage hören Kinder sehr oft. Kleine Kinder träumen oft davon, Pilot, Fußballspieler oder Sängerin zu werden. Doch je älter sie werden, desto realistischer werden ihre Wünsche.

Spätestens nach dem Abitur müssen junge Menschen eine wichtige Entscheidung treffen: die Berufswahl. Dabei spielen mehrere Gründe eine Rolle. Manche wollen vor allem viel Geld verdienen. Andere suchen einen sicheren Arbeitsplatz, zum Beispiel beim Staat. Für viele ist es aber am wichtigsten, dass der Beruf ihnen Spaß macht und zu ihren Fähigkeiten passt.

In Algerien träumen viele gute Schüler davon, Arzt, Apothekerin oder Ingenieur zu werden. Für ein Medizinstudium braucht man im Bac einen sehr hohen Notendurchschnitt. Viele Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder einen dieser angesehenen Berufe ergreifen.

Aber nicht jeder muss studieren. Eine Ausbildung ist eine gute Alternative. In Deutschland lernen viele Jugendliche einen Beruf im dualen System: Sie arbeiten drei bis vier Tage pro Woche in einem Betrieb und gehen ein bis zwei Tage in die Berufsschule. Schon während der Ausbildung verdienen sie ein wenig Geld. Mechatroniker, Elektronikerin oder Bankkaufmann sind Ausbildungsberufe mit guten Chancen.

Ein Studium an der Universität dauert länger und ist theoretischer. Es öffnet aber die Tür zu Berufen wie Ärztin, Ingenieur oder Lehrerin.

Berufsberater geben deshalb einen einfachen Rat: Lerne dich selbst gut kennen! Welche Fächer magst du? Arbeitest du lieber mit Menschen, mit Maschinen oder am Computer? Wer seinen Beruf mit Freude ausübt, wird auch erfolgreich sein.

Wörterliste

| Wort | Erklärung | Französisch | |---|---|---| | die Berufswahl | die Entscheidung für einen Beruf | le choix du métier | | verdienen | Geld für seine Arbeit bekommen | gagner (de l'argent) | | die Fähigkeit | was man gut kann | la capacité | | angesehen | von vielen Menschen respektiert | respecté, prestigieux | | die Ausbildung | man lernt einen Beruf in der Praxis | la formation professionnelle | | der Betrieb | die Firma, das Unternehmen | l'entreprise | | die Berufsschule | Schule für Auszubildende | l'école professionnelle | | der Berufsberater | er hilft bei der Berufswahl | le conseiller d'orientation |

Grammatik im Text: Komparativ, Superlativ und Konjunktiv II

| Grundform | Komparativ | Superlativ | |---|---|---| | alt | älter | am ältesten | | realistisch | realistischer | am realistischsten | | wichtig | wichtiger | am wichtigsten | | lang | länger | am längsten | | gut | besser | am besten | | gern | lieber | am liebsten |

  • **je … desto:** *Je älter sie werden, desto realistischer werden ihre Wünsche.*
  • **Vergleich mit „als“:** *Ein Studium dauert länger als eine Ausbildung.*
  • **Wünsche mit Konjunktiv II:** *Wenn ich Ärztin wäre, würde ich in einem Dorf arbeiten.* – *Ich würde gern Pilot werden.*

Aufgaben im Stil des Abiturs

1. Fragen zum Text

  • a) Wovon träumen kleine Kinder?
  • b) Welche Gründe spielen bei der Berufswahl eine Rolle?
  • c) Wie funktioniert das duale System in Deutschland?
  • d) Erklären Sie den folgenden Satz: „Lerne dich selbst gut kennen!“

2. Richtig oder falsch? Begründen Sie mit einem Zitat.

  • a) Mit dem Alter werden die Wünsche realistischer.
  • b) Für ein Medizinstudium reicht ein mittelmäßiger Notendurchschnitt.
  • c) Im dualen System lernen die Jugendlichen nur in der Schule.
  • d) Ein Studium ist theoretischer als eine Ausbildung.

3. Kombinieren Sie.

| A | B | |---|---| | a) der Berufsberater | 1) dort lernt man die Praxis | | b) der Betrieb | 2) dort studiert man Medizin | | c) die Berufsschule | 3) er gibt Ratschläge zur Berufswahl | | d) die Universität | 4) dort lernen Auszubildende die Theorie |

4. Wortschatz: Finden Sie im Text das Gegenteil von „kürzer“ und ein Synonym für „die Firma“.

5. Grammatik: Bilden Sie einen Wunschsatz mit Konjunktiv II: „Ich bin Pilot. Ich reise um die Welt.“

Lösung

1. a) Sie träumen davon, Pilot, Fußballspieler oder Sängerin zu werden. b) Man will viel Geld verdienen, einen sicheren Arbeitsplatz haben oder einen Beruf ausüben, der Spaß macht und zu den eigenen Fähigkeiten passt. c) Die Jugendlichen arbeiten drei bis vier Tage pro Woche in einem Betrieb und gehen ein bis zwei Tage in die Berufsschule. d) Man soll wissen, was man gern macht und was man gut kann, bevor man einen Beruf wählt.

2. a) Richtig: „Doch je älter sie werden, desto realistischer werden ihre Wünsche.“ b) Falsch: „Für ein Medizinstudium braucht man im Bac einen sehr hohen Notendurchschnitt.“ c) Falsch: „Sie arbeiten drei bis vier Tage pro Woche in einem Betrieb und gehen ein bis zwei Tage in die Berufsschule.“ d) Richtig: „Ein Studium an der Universität dauert länger und ist theoretischer.“

3. a-3, b-1, c-4, d-2

4. kürzer ↔ länger; die Firma = der Betrieb

5. Wenn ich Pilot wäre, würde ich um die Welt reisen.

4. Lesetext: Der Weg in die Arbeitswelt

Lesetext: Der Weg in die Arbeitswelt

Vor dem Lesen

Kennen Sie junge Menschen, die eine Arbeit suchen? Welche Schwierigkeiten haben sie? Was braucht man, um eine Stelle zu bekommen?

Der Text

Nach der Schule, der Ausbildung oder dem Studium beginnt für junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt: das Berufsleben. Doch der Weg in die Arbeitswelt ist oft schwer. In vielen Ländern ist die Arbeitslosigkeit unter jungen Menschen hoch. Es gibt zu wenig freie Stellen, und viele Firmen suchen Mitarbeiter mit Berufserfahrung. Aber wie soll man Erfahrung sammeln, wenn niemand einem eine Chance gibt?

Arbeitslosigkeit ist nicht nur ein finanzielles Problem. Wer lange keine Arbeit findet, verliert oft sein Selbstvertrauen. Viele junge Leute fühlen sich nutzlos und hoffnungslos. Sie können keine eigene Wohnung mieten, heiraten später und bleiben lange von ihren Eltern abhängig.

Der Staat versucht zu helfen. In Algerien unterstützt eine nationale Agentur für Beschäftigung junge Arbeitsuchende, und seit 2022 gibt es eine Arbeitslosenhilfe für junge Menschen ohne Arbeit. Außerdem fördert der Staat junge Leute, die ein eigenes Unternehmen gründen wollen. In Deutschland hilft die Agentur für Arbeit bei der Suche nach einer Stelle oder einem Ausbildungsplatz.

Wer eine Stelle sucht, muss sich bewerben. Eine gute Bewerbung besteht aus einem Anschreiben und einem Lebenslauf. Im Anschreiben erklärt der Bewerber, warum er sich für die Stelle interessiert und warum er dafür geeignet ist. Der Lebenslauf zeigt seine Schulbildung, seine Ausbildung, seine Sprachkenntnisse und seine Erfahrungen. Wenn die Firma die Bewerbung interessant findet, lädt sie den Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch ein. Dort sollte man pünktlich, gepflegt und gut vorbereitet sein.

Fremdsprachen sind dabei ein großer Vorteil. Wer Deutsch, Englisch oder Französisch spricht, hat bessere Chancen, besonders im Tourismus, im Handel oder in internationalen Firmen.

Wörterliste

| Wort | Erklärung | Französisch | |---|---|---| | die Arbeitslosigkeit | viele Menschen haben keine Arbeit | le chômage | | die Stelle | der Arbeitsplatz | le poste | | die Berufserfahrung | was man schon im Beruf gelernt hat | l'expérience professionnelle | | hoffnungslos | ohne Hoffnung | désespéré | | der Arbeitsuchende | eine Person, die Arbeit sucht | le demandeur d'emploi | | sich bewerben um | schriftlich um eine Stelle bitten | postuler à | | das Anschreiben | der Brief einer Bewerbung | la lettre de motivation | | der Lebenslauf | eine Übersicht über das eigene Leben | le CV | | das Vorstellungsgespräch | ein Treffen mit der Firma | l'entretien d'embauche |

Landeskunde: Ausbildung in Deutschland und in Algerien

  • In Deutschland gibt es mehr als 300 anerkannte Ausbildungsberufe. Eine Ausbildung dauert meistens zwei bis dreieinhalb Jahre und endet mit einer Prüfung.
  • Auszubildende, kurz **Azubis**, bekommen jeden Monat eine Ausbildungsvergütung.
  • Viele Fachleute sehen im dualen System einen Grund dafür, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland im europäischen Vergleich niedrig ist.
  • In Algerien bieten Zentren für Berufsausbildung viele Fachrichtungen an, zum Beispiel Informatik, Bauwesen oder Hotelfach.

Aufgaben im Stil des Abiturs

1. Fragen zum Text

  • a) Warum ist der Weg in die Arbeitswelt für junge Menschen schwer? Nennen Sie zwei Gründe.
  • b) Welche Folgen hat die Arbeitslosigkeit für junge Menschen?
  • c) Woraus besteht eine gute Bewerbung?
  • d) Erklären Sie den folgenden Satz: „Aber wie soll man Erfahrung sammeln, wenn niemand einem eine Chance gibt?“

2. Richtig oder falsch? Begründen Sie mit einem Zitat.

  • a) Die Firmen suchen vor allem Mitarbeiter ohne Erfahrung.
  • b) In Algerien gibt es seit 2022 eine Arbeitslosenhilfe für junge Menschen.
  • c) Im Lebenslauf erklärt der Bewerber, warum er die Stelle möchte.
  • d) Wer Fremdsprachen spricht, hat bessere Chancen.

3. Kombinieren Sie.

| A | B | |---|---| | a) das Anschreiben | 1) ein persönliches Treffen mit der Firma | | b) der Lebenslauf | 2) erklärt, warum man die Stelle möchte | | c) das Vorstellungsgespräch | 3) hilft bei der Suche nach einer Stelle | | d) die Agentur für Arbeit | 4) zeigt Schulbildung und Erfahrungen |

4. Wortbildung: Bilden Sie Komposita mit Artikel: der Beruf + die Erfahrung; die Sprache + die Kenntnisse; die Vorstellung + das Gespräch.

5. Grammatik: Setzen Sie ins Passiv: „Der Staat fördert junge Unternehmer.“

Lösung

1. a) Es gibt zu wenig freie Stellen, und viele Firmen suchen Mitarbeiter mit Berufserfahrung. b) Sie verlieren ihr Selbstvertrauen, fühlen sich nutzlos, können keine eigene Wohnung mieten und bleiben lange von ihren Eltern abhängig. c) Sie besteht aus einem Anschreiben und einem Lebenslauf. d) Die Firmen wollen Mitarbeiter mit Erfahrung, aber junge Menschen können nur Erfahrung sammeln, wenn sie zuerst eine Stelle bekommen.

2. a) Falsch: „… viele Firmen suchen Mitarbeiter mit Berufserfahrung.“ b) Richtig: „… seit 2022 gibt es eine Arbeitslosenhilfe für junge Menschen ohne Arbeit.“ c) Falsch: „Im Anschreiben erklärt der Bewerber, warum er sich für die Stelle interessiert …“ d) Richtig: „Wer Deutsch, Englisch oder Französisch spricht, hat bessere Chancen …“

3. a-2, b-4, c-1, d-3

4. die Berufserfahrung, die Sprachkenntnisse, das Vorstellungsgespräch (das Grundwort bestimmt den Artikel).

5. Junge Unternehmer werden vom Staat gefördert.

5. Wortschatz: Jugend, Beruf und Arbeit

Wortschatz: Jugend, Beruf und Arbeit

Im Abitur kommen im Teil „Wortschatz“ immer die gleichen Aufgaben: ein Synonym oder ein Gegenteil aus dem Text finden, Lücken mit Wörtern aus einer Liste füllen, einen Satz übersetzen und manchmal Wörter bilden. Lernen Sie jedes Nomen immer mit Artikel und Plural.

1. Nomen zum Thema

| Nomen | Plural | Französisch | |---|---|---| | der Jugendliche / ein Jugendlicher | die Jugendlichen | l'adolescent | | die Droge | die Drogen | la drogue | | die Sucht | die Süchte | l'addiction | | der Beruf | die Berufe | le métier | | die Ausbildung | die Ausbildungen | la formation | | das Studium | die Studien | les études | | der Betrieb | die Betriebe | l'entreprise | | die Stelle | die Stellen | le poste | | der Arbeitsplatz | die Arbeitsplätze | l'emploi | | der Lohn | die Löhne | le salaire | | die Bewerbung | die Bewerbungen | la candidature | | der Lebenslauf | die Lebensläufe | le CV | | das Zeugnis | die Zeugnisse | le bulletin, le diplôme | | der Arbeitgeber | die Arbeitgeber | l'employeur | | der Kollege | die Kollegen | le collègue |

2. Wichtige Verben

| Infinitiv | Präteritum | Perfekt | |---|---|---| | verdienen | verdiente | hat verdient | | sich bewerben (er bewirbt sich) | bewarb sich | hat sich beworben | | einstellen (er stellt ein) | stellte ein | hat eingestellt | | entlassen (er entlässt) | entließ | hat entlassen | | aufhören (er hört auf) | hörte auf | hat aufgehört | | ausüben (er übt aus) | übte aus | hat ausgeübt | | studieren | studierte | hat studiert | | verlieren | verlor | hat verloren | | werden (er wird) | wurde | ist geworden |

Feste Verbindungen: einen Beruf ergreifen, einen Beruf ausüben, eine Ausbildung machen, Geld verdienen, sich um eine Stelle bewerben, eine Stelle finden, arbeitslos werden, süchtig machen, mit dem Rauchen aufhören, Verantwortung übernehmen.

3. Wortbildung: Suffixe

Nomen auf -heit, -keit, -schaft und -ung sind immer feminin. Adjektive auf -los bedeuten „ohne“.

| Suffix | Basis | Ergebnis | |---|---|---| | -heit | frei, krank, gesund, sicher | die Freiheit, die Krankheit, die Gesundheit, die Sicherheit | | -keit | abhängig, fähig, möglich, einsam | die Abhängigkeit, die Fähigkeit, die Möglichkeit, die Einsamkeit | | -igkeit | arbeitslos, hilflos | die Arbeitslosigkeit, die Hilflosigkeit | | -schaft | der Freund, der Mann, bereit | die Freundschaft, die Mannschaft, die Bereitschaft | | -ung | bewerben, ausbilden, entscheiden, beraten | die Bewerbung, die Ausbildung, die Entscheidung, die Beratung | | -los | die Arbeit, die Hoffnung, die Kosten, der Nutzen | arbeitslos, hoffnungslos, kostenlos, nutzlos |

4. Komposita

Das letzte Wort (das Grundwort) bestimmt den Artikel. Oft steht ein -s- als Fugenzeichen.

  • der Traum + der Beruf → **der Traumberuf**
  • der Beruf + die Wahl → **die Berufswahl**
  • die Arbeit + der Platz → **der Arbeitsplatz**
  • die Jugend + die Arbeitslosigkeit → **die Jugendarbeitslosigkeit**
  • die Bewerbung + das Schreiben → **das Bewerbungsschreiben**
  • die Vorstellung + das Gespräch → **das Vorstellungsgespräch**

5. Synonyme und Gegenteile

| Synonyme | Gegenteile | |---|---| | süchtig = abhängig | einstellen ↔ entlassen | | die Stelle = der Arbeitsplatz | arbeitslos ↔ berufstätig | | der Betrieb = die Firma = das Unternehmen | abhängig ↔ unabhängig | | die Vorbeugung = die Prävention | schaden ↔ nützen | | verdienen = Geld bekommen | erlaubt ↔ verboten |

6. Übung im Stil des Abiturs: Ergänzen Sie mit dem passenden Wort aus der Liste.

Liste: *Lebenslauf – verdient – arbeitslos – Ausbildung*

  • a) Nach dem Abitur macht Karim eine … als Elektriker.
  • b) Ein Azubi … schon während der Ausbildung etwas Geld.
  • c) Seit zwei Jahren ist ihr Cousin …
  • d) Im … stehen die Schulbildung und die Sprachkenntnisse.

Lösung: a) Ausbildung; b) verdient; c) arbeitslos; d) Lebenslauf.

> Achtung: Prüfen Sie bei jeder Lücke die Wortart: Nach „eine“ steht ein Nomen, nach dem Subjekt „Ein Azubi“ fehlt ein konjugiertes Verb, nach „ist“ passt ein Adjektiv.

6. Zum Schreiben: Die Bewerbung

Zum Schreiben: Die Bewerbung

Eine Bewerbung ist ein formeller Brief. Im Abitur kann ein Thema lauten: „Sie möchten in den Sommerferien arbeiten. Schreiben Sie eine Bewerbung.“ Man muss die Form genau kennen.

1. Der Aufbau

| Teil | Inhalt | |---|---| | Absender | Ihr Name und Ihre Adresse, oben links | | Empfänger | Name und Adresse der Firma | | Ort und Datum | rechts, zum Beispiel: Tlemcen, 15. Mai 2026 | | Betreff | kurz und fett, ohne das Wort „Betreff“ | | Anrede | Sehr geehrte Damen und Herren, | | Einleitung | Welche Stelle? Woher kennen Sie die Anzeige? | | Hauptteil | Schule, Sprachkenntnisse, Erfahrungen, Eigenschaften | | Schluss | Wann können Sie anfangen? Bitte um ein Gespräch | | Grußformel | Mit freundlichen Grüßen | | Unterschrift und Anlagen | Name; Lebenslauf, Zeugnisse |

2. Musterbrief

> Yasmine Haddad > Rue des Oliviers 12 > 13000 Tlemcen, Algerien > > Hotel Panorama > Personalabteilung > Boulevard de la Mer 5 > 31000 Oran > > Tlemcen, 15. Mai 2026 > > Bewerbung um einen Ferienjob an der Rezeption > > Sehr geehrte Damen und Herren, > > auf Ihrer Internetseite habe ich gelesen, dass Sie für die Sommermonate eine Aushilfe an der Rezeption suchen. Ich interessiere mich sehr für diese Stelle und bewerbe mich hiermit. > > Ich bin 18 Jahre alt und besuche zurzeit die Abschlussklasse eines Gymnasiums in der Fachrichtung Fremdsprachen. Im Juni lege ich das Abitur ab. Ich spreche Arabisch, Französisch, Englisch und Deutsch. Deshalb kann ich mich mit Gästen aus vielen Ländern gut verständigen. > > Im letzten Sommer habe ich im Geschäft meines Onkels gearbeitet. Dort habe ich gelernt, freundlich mit Kunden umzugehen und auch in stressigen Situationen ruhig zu bleiben. Ich bin pünktlich, zuverlässig und arbeite gern im Team. > > Ich könnte vom 1. Juli bis zum 31. August bei Ihnen arbeiten. Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen. > > Mit freundlichen Grüßen > > Yasmine Haddad > > Anlagen: Lebenslauf, Zeugnisse

3. Muster: tabellarischer Lebenslauf

| Lebenslauf | | |---|---| | Name | Yasmine Haddad | | Geburtsdatum und -ort | 3. März 2008 in Tlemcen | | Staatsangehörigkeit | algerisch | | Schulbildung | 2014–2019 Grundschule in Tlemcen; 2019–2023 Mittelschule in Tlemcen; seit 2023 Gymnasium, Fachrichtung Fremdsprachen | | Abschluss | Abitur (Bac) im Juni 2026 | | Berufserfahrung | Juli bis August 2025: Aushilfe im Geschäft meines Onkels (Verkauf, Kasse) | | Sprachkenntnisse | Arabisch (Muttersprache), Französisch (sehr gut), Englisch (gut), Deutsch (gut) | | Hobbys | Lesen, Volleyball |

4. Nützliche Ausdrücke

  • **Einleitung:** *Mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige gelesen.* – *Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als …*
  • **Hauptteil:** *Ich habe Erfahrung im Umgang mit Kunden.* – *Ich bin zuverlässig, flexibel und teamfähig.*
  • **Schluss:** *Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen.*

Grammatik: sich bewerben um + Akkusativ (um eine Stelle), bei + Dativ (bei einer Firma), als + Nominativ (als Rezeptionistin).

> Achtung: „Sie“, „Ihr“ und „Ihnen“ schreibt man im formellen Brief groß. Nach der Anrede steht ein Komma, und die nächste Zeile beginnt klein, wenn das erste Wort kein Nomen ist. Nach „Mit freundlichen Grüßen“ steht kein Komma. Keine Kurzformen wie „Hallo“ oder „Tschüss“.

7. Zum Schreiben: Der Meinungsaufsatz

Zum Schreiben: Der Meinungsaufsatz

Im dritten Teil des Abiturs („Schreibfähigkeit“) wählt man ein Thema aus zwei. Thema 1 ist oft eine Meinungsfrage („Was meinen Sie? Begründen Sie Ihre Antwort mit Beispielen.“), Thema 2 ein Aufsatz nach Stichpunkten. Bewertet werden Stil, Wortschatz, Rechtschreibung, Ideen und Grammatik.

1. Der Plan

| Teil | Was schreibt man? | Länge | |---|---|---| | Einleitung | Das Thema vorstellen, eine Frage stellen | 2–3 Sätze | | Hauptteil | Argumente mit Beispielen, alle Stichpunkte | 2–3 Absätze | | Schluss | Zusammenfassung und eigene Meinung | 2–3 Sätze |

2. Nützliche Redemittel

| Funktion | Ausdrücke | |---|---| | Einleitung | Heute spricht man oft über … / Viele Menschen fragen sich, ob … | | Meinung | Meiner Meinung nach … / Ich bin der Meinung, dass … / Ich finde, dass … | | Argumente ordnen | Erstens … Zweitens … Außerdem … Schließlich … | | Abwägen | Einerseits … andererseits … / Ein Vorteil ist, dass … / Ein Nachteil ist, dass … | | Beispiele | zum Beispiel … / So … | | Vorschläge | Man sollte … / Es wäre besser, wenn … / Wenn ich Minister wäre, würde ich … | | Schluss | Zusammenfassend kann man sagen, dass … / Zum Schluss möchte ich sagen, dass … |

3. Musteraufsatz 1 (Thema mit Stichpunkten)

Thema: Anhand folgender Stichpunkte schreiben Sie einen Aufsatz: Wie kann man Jugendliche vor Drogen schützen? (Familie – Schule – Freizeit – Hilfe für Abhängige)

> Wie kann man Jugendliche vor Drogen schützen? > > Drogen sind heute eines der größten Probleme der Jugend. Schon früh kommen viele junge Menschen mit Zigaretten, Alkohol oder anderen Drogen in Kontakt. Wie kann man sie schützen? Meiner Meinung nach müssen Familie, Schule und Gesellschaft zusammenarbeiten. > > Erstens spielt die Familie die wichtigste Rolle. Eltern sollten Zeit mit ihren Kindern verbringen und offen mit ihnen über Probleme sprechen. Ein Kind, das sich zu Hause verstanden fühlt, sucht seltener eine Flucht in Drogen. > > Zweitens muss die Schule informieren. Ärzte und Psychologen können in den Unterricht kommen und die Gefahren von Drogen erklären. Außerdem brauchen Jugendliche sinnvolle Freizeitangebote. Wenn es in jedem Viertel ein Sportzentrum oder ein Jugendhaus gäbe, würden weniger junge Menschen ihre Zeit auf der Straße verbringen. > > Schließlich darf man Abhängige nicht allein lassen. Sie sind krank und brauchen Hilfe in Beratungsstellen und Kliniken. > > Zum Schluss möchte ich sagen: Vorbeugung ist besser als Heilung. Wenn wir alle Verantwortung übernehmen, können wir viele Jugendliche vor Drogen schützen.

4. Musteraufsatz 2 (Meinungsfrage)

Thema: Studium oder Ausbildung: Was ist für junge Menschen besser? Was meinen Sie? Begründen Sie Ihre Antwort mit Beispielen.

> Studium oder Ausbildung? > > Nach dem Abitur stellen sich viele Schüler die gleiche Frage: Soll ich studieren oder eine Ausbildung machen? Beide Wege haben Vorteile und Nachteile. > > Einerseits bietet ein Studium viele Möglichkeiten. Wer studiert, kann später Arzt, Ingenieur oder Lehrer werden. Diese Berufe sind angesehen und oft gut bezahlt. Andererseits dauert ein Studium lange, und nach dem Diplom finden nicht alle Absolventen sofort eine Stelle. > > Eine Ausbildung ist dagegen praktischer und kürzer. Ein junger Elektriker oder eine junge Köchin lernt direkt im Betrieb und verdient schnell eigenes Geld. Außerdem werden gute Handwerker überall gebraucht. > > Ich persönlich würde studieren, weil ich Sprachen liebe und später Übersetzerin werden möchte. Trotzdem finde ich, dass man eine Ausbildung nicht unterschätzen darf. Am wichtigsten ist, dass man einen Beruf wählt, der zu einem passt. Wer seine Arbeit gern macht, ist auch erfolgreich.

5. Checkliste vor der Abgabe

  • Habe ich alle Stichpunkte behandelt?
  • Steht das Verb im Hauptsatz an zweiter Stelle, auch nach „Erstens“ oder „Meiner Meinung nach“?
  • Steht das Verb im Nebensatz (weil, dass, wenn, obwohl) am Ende?
  • Habe ich alle Nomen großgeschrieben und „dass“ und „das“ richtig unterschieden?
  • Habe ich meine eigene Meinung im Schluss klar gesagt?

> Achtung: *Meiner Meinung nach ist Sport wichtig.* (richtig) – nicht: *Meiner Meinung nach Sport ist wichtig.*

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تمارين درس Jugendprobleme und Arbeitswelt (70 تمريناً) — تمارين مصحّحة، أوّلها مفتوح للجميع.

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