Umweltprobleme

مشاكل البيئة (Umweltprobleme): أربعة نصوص قراءة على نمط البكالوريا حول التلوث وحماية البيئة والنفايات وإعادة التدوير وتغيّر المناخ، مع أسئلتها وحلولها، ثم المفردات الموضوعية وتكوين الكلمات، وموضوعات التعبير الكتابي ومشروع الحملة البيئية.

يتكوّن الدرس من 6 أجزاء: 1. Lesetext: Um uns die Umwelt، 2. Lesetext: Der Umweltschutz، 3. Lesetext: Begräbt uns der Müll?، 4. Lesetext: Unser Klima، 5. Wortschatz und Wortbildung: Umwelt، 6. Zum Schreiben und Projekt.

1. Lesetext: Um uns die Umwelt

Lesetext: Um uns die Umwelt

Der Text

Die Umwelt ist alles, was uns umgibt: die Luft, das Wasser, der Boden, die Pflanzen und die Tiere. Der Mensch braucht eine gesunde Umwelt, denn ohne saubere Luft und sauberes Wasser kann er nicht leben. Trotzdem verschmutzt er sie jeden Tag.

Seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert ist die Verschmutzung stark gewachsen. Fabriken und Kraftwerke blasen Rauch und giftige Gase in die Luft. Dazu kommen die Abgase von Millionen Autos und Lastwagen. In vielen Großstädten liegt deshalb oft eine graue Wolke über den Häusern: der Smog. Wie gefährlich er ist, zeigte sich im Dezember 1952 in London. Innerhalb weniger Tage starben dort mehrere Tausend Menschen, vor allem ältere und kranke Personen.

Auch das Wasser ist in Gefahr. Viele Fabriken leiten ihr Abwasser ungeklärt in Flüsse und Meere. Dazu kommen Öl von Schiffen und Plastikmüll. Fische und andere Wassertiere sterben, und das Trinkwasser wird knapp. Der Boden leidet ebenfalls: Die Landwirtschaft benutzt zu viel Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel, die ins Grundwasser gelangen.

Die Folgen spürt jeder Mensch. Schmutzige Luft verursacht Husten, Asthma und Herzkrankheiten. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jedes Jahr rund sieben Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung. Auch der Lärm von Straßen und Flughäfen macht krank, denn er stört den Schlaf und verursacht Stress.

Die Umweltverschmutzung kennt keine Grenzen. Der Wind trägt die Abgase von einem Land ins andere, und die Flüsse bringen den Schmutz bis ins Meer. Deshalb ist die Umweltverschmutzung ein Problem, das alle Menschen angeht.

Wörterliste

| Wort | Französisch | Erklärung | |---|---|---| | umgeben (es umgibt) | entourer | rund um etwas sein | | das Abgas, die Abgase | les gaz d'échappement | Gase aus Autos und Fabriken | | der Smog | le smog | Mischung aus Rauch, Abgasen und Nebel | | das Abwasser | les eaux usées | schmutziges Wasser aus Häusern und Fabriken | | ungeklärt | non épuré | nicht gereinigt | | der Kunstdünger | l'engrais chimique | chemischer Stoff, damit Pflanzen schneller wachsen | | knapp | rare | es gibt nicht genug davon |

Aufgaben

I. Textverständnis

1. Fragen zum Text

  • a) Was gehört nach dem Text zur Umwelt?
  • b) Woher kommt die Luftverschmutzung? Nennen Sie zwei Ursachen.
  • c) Was geschah im Dezember 1952 in London?
  • d) Erklären Sie den folgenden Satz: «Die Umweltverschmutzung kennt keine Grenzen.»

2. Richtig oder falsch? Begründen Sie Ihre Antwort mit einem Zitat aus dem Text.

  • a) Die Verschmutzung hat erst im 21. Jahrhundert begonnen.
  • b) Fabriken verschmutzen auch das Wasser.
  • c) Lärm ist für die Gesundheit ungefährlich.
  • d) Die Landwirtschaft kann den Boden verschmutzen.

3. Geben Sie dem Text einen anderen Titel.

4. Kombinieren Sie: a) Fabriken, b) schmutzige Luft, c) Kunstdünger, d) Lärm mit 1) verursacht Husten und Asthma, 2) stört den Schlaf, 3) blasen Rauch in die Luft, 4) gelangt ins Grundwasser.

II. Sprachfähigkeit

  • **Synonym aus dem Text:** Seit der Industrialisierung ist die Verschmutzung stark *gestiegen*.
  • **Gegenteil aus dem Text:** Smog ist *ungefährlich*.
  • **Wortbildung:** Bilden Sie Substantive aus: verschmutzen, gesund, krank.
  • **Übersetzen Sie ins Arabische:** «Der Mensch braucht eine gesunde Umwelt.»
  • **Bilden Sie einen Relativsatz:** «Das ist die Luft. Wir atmen sie jeden Tag ein.»
  • **Setzen Sie ins Passiv:** «Die Fabriken verschmutzen die Flüsse.»

Lösung

1. Fragen zum Text

  • a) Zur Umwelt gehören die Luft, das Wasser, der Boden, die Pflanzen und die Tiere.
  • b) Sie kommt von den Fabriken und Kraftwerken und von den Abgasen der Autos und Lastwagen.
  • c) Dichter Smog lag über London, und innerhalb weniger Tage starben mehrere Tausend Menschen.
  • d) Die Verschmutzung bleibt nicht in einem Land: Der Wind und die Flüsse tragen sie in andere Länder und ins Meer.

2. Richtig oder falsch?

| Aussage | R/F | Zitat aus dem Text | |---|---|---| | a | F | «Seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert ist die Verschmutzung stark gewachsen.» | | b | R | «Viele Fabriken leiten ihr Abwasser ungeklärt in Flüsse und Meere.» | | c | F | «Auch der Lärm von Straßen und Flughäfen macht krank» | | d | R | «Die Landwirtschaft benutzt zu viel Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel» |

3. Titel: «Luft, Wasser und Boden in Gefahr» oder «Die kranke Umwelt».

4. Kombinieren: a-3, b-1, c-4, d-2.

II. Sprachfähigkeit: gestiegen → gewachsen; ungefährlich → gefährlich; die Verschmutzung, die Gesundheit, die Krankheit; die Übersetzung steht in der arabischen Erklärung; «Das ist die Luft, die wir jeden Tag einatmen.»; «Die Flüsse werden von den Fabriken verschmutzt.»

> Achtung: Die Verschmutzung ist gewachsen, nicht «hat gewachsen». Verben, die eine Veränderung zeigen (wachsen, sterben, werden), bilden das Perfekt mit sein.

2. Lesetext: Der Umweltschutz

Lesetext: Der Umweltschutz

Der Text

Früher hatten die Menschen keine Angst um die Natur. Heute wissen wir, dass wir sie schützen müssen, wenn wir gesund leben wollen. Umweltschutz ist deshalb eine Aufgabe für alle: für den Staat, für die Industrie und für jeden Bürger.

Der Staat kann Gesetze und Regeln einführen. Er kann zum Beispiel Grenzwerte für Abgase festlegen und Fabriken bestrafen, die zu viel Schmutz produzieren. Er baut Kläranlagen, in denen das Abwasser gereinigt wird, und fördert den öffentlichen Verkehr.

Die Industrie muss sauberer produzieren. Moderne Filter halten einen großen Teil der giftigen Stoffe zurück. Außerdem sollen Kraftwerke immer mehr erneuerbare Energien nutzen: die Sonne, den Wind und das Wasser. Diese Energiequellen sind umweltfreundlich, denn sie verbrennen keine Kohle und kein Erdöl. Deutschland zum Beispiel hat im April 2023 seine letzten Atomkraftwerke abgeschaltet und setzt für die Zukunft vor allem auf Wind- und Sonnenenergie. Auch Algerien hat für die Solarenergie große Möglichkeiten, denn in der Sahara scheint die Sonne fast das ganze Jahr.

Zum Umweltschutz gehört auch der Schutz der Tiere und Pflanzen. Viele Arten sind vom Aussterben bedroht, weil der Mensch ihren Lebensraum zerstört. In Naturschutzgebieten und Nationalparks können sie ungestört leben. In Algerien steht zum Beispiel der Nationalpark Tassili n'Ajjer seit 1982 auf der Welterbeliste der UNESCO.

Aber auch jeder Einzelne kann etwas tun. Wer das Licht ausschaltet, spart Strom. Wer mit dem Fahrrad oder mit dem Bus fährt, verschmutzt die Luft weniger. Und wer Wasser spart, schützt eine wertvolle Quelle des Lebens. Denn die Erde haben wir nur einmal.

Wörterliste

| Wort | Französisch | Erklärung | |---|---|---| | der Grenzwert, die Grenzwerte | la valeur limite | die höchste erlaubte Menge | | die Kläranlage, die Kläranlagen | la station d'épuration | dort wird Abwasser gereinigt | | fördern | encourager, soutenir | helfen, dass etwas wächst | | erneuerbar | renouvelable | geht nie zu Ende | | abschalten | arrêter | ausmachen, stoppen | | aussterben | disparaître | für immer verschwinden | | der Lebensraum | l'habitat | der Ort, wo Tiere und Pflanzen leben |

Landeskunde: das Ende der Atomkraft in Deutschland

Am 15. April 2023 gingen in Deutschland die letzten drei Atomkraftwerke vom Netz. Damit endete nach über 60 Jahren die Stromproduktion aus Atomenergie. Heute baut das Land vor allem Windräder und Solaranlagen. Im Jahr 2023 kam schon mehr als die Hälfte des Stroms aus erneuerbaren Energien.

Aufgaben

I. Textverständnis

1. Fragen zum Text

  • a) Wer muss die Umwelt schützen?
  • b) Was kann der Staat tun? Nennen Sie zwei Beispiele.
  • c) Warum sind erneuerbare Energien umweltfreundlich?
  • d) Erklären Sie den folgenden Satz: «Die Erde haben wir nur einmal.»

2. Richtig oder falsch? Begründen Sie Ihre Antwort mit einem Zitat aus dem Text.

  • a) Deutschland produziert heute noch Strom in Atomkraftwerken.
  • b) In Kläranlagen wird das Abwasser gereinigt.
  • c) Nur der Staat kann die Umwelt schützen.
  • d) Viele Tierarten sind in Gefahr.

3. Geben Sie dem Text einen anderen Titel.

4. Kombinieren Sie: a) der Staat, b) die Industrie, c) der Bürger, d) die Nationalparks mit 1) schützen Tiere und Pflanzen, 2) baut Kläranlagen, 3) fährt mit dem Fahrrad, 4) benutzt moderne Filter.

II. Sprachfähigkeit

  • **Synonym aus dem Text:** Fabriken, die zu viel Schmutz *erzeugen*.
  • **Gegenteil aus dem Text:** Wer das Licht *einschaltet*, verbraucht Strom.
  • **Ersetzen Sie den Ausdruck durch das passende Modalverb:** «Die Fabriken *sind verpflichtet*, Filter einzubauen.»
  • **Bilden Sie einen Relativsatz:** «Das ist der Nationalpark. In dem Nationalpark leben seltene Tiere.»
  • **Setzen Sie in den Imperativ (du):** «Du sollst Wasser sparen.»

Lösung

1. Fragen zum Text

  • a) Der Staat, die Industrie und jeder Bürger müssen die Umwelt schützen.
  • b) Er kann Grenzwerte für Abgase festlegen, Fabriken bestrafen, Kläranlagen bauen und den öffentlichen Verkehr fördern.
  • c) Sie sind umweltfreundlich, denn sie verbrennen keine Kohle und kein Erdöl.
  • d) Wir haben keinen zweiten Planeten. Wenn wir die Erde zerstören, können wir nirgendwo anders leben.

2. Richtig oder falsch?

| Aussage | R/F | Zitat aus dem Text | |---|---|---| | a | F | «Deutschland zum Beispiel hat im April 2023 seine letzten Atomkraftwerke abgeschaltet» | | b | R | «Er baut Kläranlagen, in denen das Abwasser gereinigt wird» | | c | F | «Aber auch jeder Einzelne kann etwas tun.» | | d | R | «Viele Arten sind vom Aussterben bedroht» |

3. Titel: «Umweltschutz geht alle an» oder «Wir alle schützen die Erde».

4. Kombinieren: a-2, b-4, c-3, d-1.

II. Sprachfähigkeit: erzeugen → produzieren; einschaltet → ausschaltet; «Die Fabriken müssen Filter einbauen.»; «Das ist der Nationalpark, in dem seltene Tiere leben.»; «Spar Wasser!» oder «Spare Wasser!»

> Achtung: Nach einem Modalverb steht der Infinitiv ohne zu: «Die Fabriken müssen Filter einbauen», nicht «müssen Filter einzubauen».

3. Lesetext: Begräbt uns der Müll?

Lesetext: Begräbt uns der Müll?

Der Text

Jeden Tag werfen wir etwas weg: eine Plastikflasche, eine Zeitung, Essensreste oder eine kaputte Lampe. In einem Jahr kommen so in Deutschland mehrere Hundert Kilogramm Müll pro Person zusammen. Wohin mit diesen Müllbergen?

Früher brachte man fast alles auf die Müllkippe oder verbrannte es. Doch Deponien brauchen viel Platz, und beim Verbrennen können giftige Gase entstehen. Besonders gefährlich ist Plastik, denn es zersetzt sich erst nach sehr langer Zeit, oft erst nach Hunderten von Jahren. Jedes Jahr gelangen Millionen Tonnen Plastik ins Meer. Dort sterben viele Fische und Seevögel daran.

Deshalb trennen die Deutschen ihren Müll. In fast jedem Haus stehen mehrere Mülltonnen: Papier kommt in die blaue Tonne, Verpackungen aus Plastik und Metall kommen in die gelbe Tonne oder in den gelben Sack, Essensreste in die Biotonne. Was übrig bleibt, ist Restmüll. Glasflaschen bringt man zum Glascontainer und sortiert sie nach Farben: weiß, grün und braun. Für viele Flaschen und Dosen zahlt man außerdem Pfand. Wer sie in den Supermarkt zurückbringt, bekommt sein Geld zurück.

Der getrennte Müll wird recycelt. Aus altem Papier wird neues Papier, aus Glas wird wieder Glas, und aus Bioabfällen entsteht Kompost für die Gärten. So spart man Rohstoffe und Energie.

Doch Recycling allein löst das Problem nicht, denn auch das Recycling kostet Energie und Wasser. Die beste Lösung ist, weniger Müll zu produzieren. Wer mit einer Stofftasche einkauft, Leitungswasser trinkt und kaputte Dinge repariert, statt sie wegzuwerfen, hilft der Umwelt am meisten. Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht.

Wörterliste

| Wort | Französisch | Erklärung | |---|---|---| | begraben | enterrer | unter der Erde verstecken | | die Müllkippe, die Deponie | la décharge | Ort, wo man Müll ablädt | | sich zersetzen | se décomposer | langsam kaputtgehen und verschwinden | | die Verpackung | l'emballage | Plastik, Papier oder Glas um ein Produkt | | das Pfand | la consigne | Geld, das man für eine Flasche zurückbekommt | | recyceln | recycler | aus Altem etwas Neues machen | | der Rohstoff | la matière première | Material aus der Natur, zum Beispiel Holz oder Erdöl |

Landeskunde: Mülltrennung in Deutschland

| Tonne oder Container | Was kommt hinein? | |---|---| | die blaue Tonne | Papier, Zeitungen, Kartons | | die gelbe Tonne, der gelbe Sack | Verpackungen aus Plastik und Metall, zum Beispiel Joghurtbecher und Dosen | | die Biotonne | Essensreste, Obst- und Gemüseschalen | | die Restmülltonne | alles andere, zum Beispiel Staubsaugerbeutel | | der Glascontainer | leere Glasflaschen und Gläser, getrennt nach Weiß-, Grün- und Braunglas |

Seit Anfang der 1990er-Jahre müssen Hersteller in Deutschland für das Sammeln und Recyceln ihrer Verpackungen bezahlen. Bekannt wurde dafür das Zeichen «Der Grüne Punkt». Auf viele Einwegflaschen und Getränkedosen zahlt man heute 25 Cent Pfand.

Aufgaben

I. Textverständnis

1. Fragen zum Text

  • a) Warum sind Deponien ein Problem?
  • b) Wie trennen die Deutschen ihren Müll? Nennen Sie drei Beispiele.
  • c) Was bekommt man, wenn man Flaschen in den Supermarkt zurückbringt?
  • d) Erklären Sie den folgenden Satz: «Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht.»

2. Richtig oder falsch? Begründen Sie Ihre Antwort mit einem Zitat aus dem Text.

  • a) Papier kommt in die gelbe Tonne.
  • b) Durch Recycling spart man Rohstoffe.
  • c) Recycling braucht keine Energie.
  • d) Plastik ist eine Gefahr für die Tiere im Meer.

3. Geben Sie dem Text einen anderen Titel.

4. Kombinieren Sie: a) Papier, b) Essensreste, c) Joghurtbecher, d) Glasflaschen mit 1) die Biotonne, 2) der gelbe Sack, 3) die blaue Tonne, 4) der Glascontainer.

II. Sprachfähigkeit

  • **Synonym aus dem Text:** Früher brachte man alles auf die *Müllkippe*.
  • **Gegenteil aus dem Text:** Wer kaputte Dinge *wegwirft*, produziert viel Müll.
  • **Wortbildung:** Bilden Sie Substantive aus: trennen, verpacken, sammeln.
  • **Setzen Sie ins Passiv:** «Man soll den Müll trennen.»
  • **Ersetzen Sie den Ausdruck durch das passende Modalverb:** «Die Bürger *sind gezwungen*, ihren Müll zu trennen.»

Lösung

1. Fragen zum Text

  • a) Deponien brauchen viel Platz, und beim Verbrennen können giftige Gase entstehen.
  • b) Papier kommt in die blaue Tonne, Verpackungen kommen in die gelbe Tonne und Essensreste in die Biotonne.
  • c) Man bekommt sein Geld zurück, also das Pfand.
  • d) Am besten ist es, keinen Müll zu produzieren. Müll, den wir vermeiden, müssen wir weder trennen noch recyceln.

2. Richtig oder falsch?

| Aussage | R/F | Zitat aus dem Text | |---|---|---| | a | F | «Papier kommt in die blaue Tonne» | | b | R | «So spart man Rohstoffe und Energie.» | | c | F | «denn auch das Recycling kostet Energie und Wasser» | | d | R | «Dort sterben viele Fische und Seevögel daran.» |

3. Titel: «Weniger Müll für eine saubere Erde» oder «Trennen, recyceln, vermeiden».

4. Kombinieren: a-3, b-1, c-2, d-4.

II. Sprachfähigkeit: Müllkippe → Deponie; wegwirft → repariert; die Trennung, die Verpackung, die Sammlung; «Der Müll soll getrennt werden.»; «Die Bürger müssen ihren Müll trennen.»

> Achtung: «die Tonne» hat zwei Bedeutungen: die Mülltonne und 1000 Kilogramm («Millionen Tonnen Plastik»). Der Kontext zeigt, welche Bedeutung gemeint ist.

4. Lesetext: Unser Klima

Lesetext: Unser Klima

Der Text

Das Klima der Erde ändert sich. Seit Beginn der Industrialisierung ist die durchschnittliche Temperatur weltweit um mehr als ein Grad Celsius gestiegen. Das klingt wenig, aber die Folgen sind schon heute deutlich zu sehen.

Schuld daran ist vor allem der Treibhauseffekt. Bestimmte Gase in der Luft, zum Beispiel Kohlendioxid (CO2) und Methan, halten die Wärme in der Atmosphäre fest, ähnlich wie das Glas eines Treibhauses. Dieser natürliche Effekt ist eigentlich gut: Ohne ihn wäre es auf der Erde im Durchschnitt etwa minus 18 Grad kalt. Der Mensch verstärkt ihn aber, weil er Kohle, Erdöl und Erdgas verbrennt und große Wälder abholzt. So gelangt immer mehr Kohlendioxid in die Luft, und die Erde wird wärmer.

Die Erderwärmung hat schwere Folgen. Das Eis an den Polen und die Gletscher in den Alpen schmelzen, und der Meeresspiegel steigt. Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen werden häufiger. In Nordafrika wird das Wasser knapper, und die Wüste breitet sich aus. Algerien kämpft schon lange gegen die Wüstenbildung: In den 1970er-Jahren begann das Land mit dem «Grünen Damm», einem Waldgürtel von rund 1500 Kilometern Länge zwischen der marokkanischen und der tunesischen Grenze.

Man darf den Klimawandel nicht mit dem Ozonloch verwechseln. Die Ozonschicht schützt uns vor den gefährlichen UV-Strahlen der Sonne. Bestimmte Chemikalien hatten sie beschädigt. Ein internationales Abkommen von 1987 hat diese Stoffe Schritt für Schritt verboten, und die Ozonschicht erholt sich langsam.

Im Pariser Klimaabkommen von 2015 haben fast alle Staaten der Welt beschlossen, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Dafür müssen wir weniger Kohlendioxid ausstoßen und mehr erneuerbare Energien nutzen. Das Klima ist ein Problem, das kein Land allein lösen kann.

Wörterliste

| Wort | Französisch | Erklärung | |---|---|---| | der Treibhauseffekt | l'effet de serre | Gase halten die Wärme fest | | das Kohlendioxid | le dioxyde de carbone | Gas, das beim Verbrennen entsteht | | abholzen | déboiser | alle Bäume fällen | | der Meeresspiegel | le niveau de la mer | die Höhe des Meeres | | die Dürre | la sécheresse | lange Zeit ohne Regen | | die Wüstenbildung | la désertification | die Wüste wird größer | | ausstoßen | émettre | Gas in die Luft bringen |

Landeskunde: Energiewende in Deutschland und Sonne in Algerien

Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden. Das heißt: Das Land soll dann nicht mehr Treibhausgase ausstoßen, als es wieder ausgleichen kann. Algerien produzierte seinen Strom im Jahr 2024 fast vollständig aus Erdgas. Weil die Sonne im Süden fast das ganze Jahr scheint, plant das Land große Solarkraftwerke. Der Grüne Damm ist im Durchschnitt etwa 20 Kilometer breit.

Aufgaben

I. Textverständnis

1. Fragen zum Text

  • a) Um wie viel Grad ist die Temperatur seit der Industrialisierung gestiegen?
  • b) Wie verstärkt der Mensch den Treibhauseffekt?
  • c) Was macht Algerien gegen die Wüstenbildung?
  • d) Erklären Sie den folgenden Satz: «Das Klima ist ein Problem, das kein Land allein lösen kann.»

2. Richtig oder falsch? Begründen Sie Ihre Antwort mit einem Zitat aus dem Text.

  • a) Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre die Erde sehr kalt.
  • b) Das Ozonloch und der Klimawandel sind dasselbe Problem.
  • c) Der Meeresspiegel sinkt.
  • d) Der Grüne Damm liegt zwischen der marokkanischen und der tunesischen Grenze.

3. Geben Sie dem Text einen anderen Titel.

4. Kombinieren Sie: a) das Kohlendioxid, b) die Ozonschicht, c) der Grüne Damm, d) Paris mit 1) schützt vor UV-Strahlen, 2) ein Treibhausgas, 3) ein Klimaabkommen von 2015, 4) ein Waldgürtel gegen die Wüste.

II. Sprachfähigkeit

  • **Synonym aus dem Text:** Die Wüste *wird größer*. (Ausdruck mit einem Verb aus dem Text)
  • **Gegenteil aus dem Text:** Die Erde wird *kälter*.
  • **Wortbildung:** Bilden Sie Substantive aus: warm, erwärmen, bilden.
  • **Bilden Sie einen Relativsatz:** «Kohlendioxid ist ein Gas. Es hält die Wärme fest.»
  • **Ersetzen Sie den Ausdruck durch das passende Modalverb:** «Die Staaten *haben die Absicht*, weniger Kohlendioxid auszustoßen.»

Lösung

1. Fragen zum Text

  • a) Sie ist um mehr als ein Grad Celsius gestiegen.
  • b) Er verbrennt Kohle, Erdöl und Erdgas und holzt große Wälder ab.
  • c) In den 1970er-Jahren begann Algerien mit dem Grünen Damm, einem Waldgürtel von rund 1500 Kilometern Länge.
  • d) Alle Länder stoßen Treibhausgase aus, und alle leiden unter den Folgen. Deshalb müssen die Staaten zusammenarbeiten.

2. Richtig oder falsch?

| Aussage | R/F | Zitat aus dem Text | |---|---|---| | a | R | «Ohne ihn wäre es auf der Erde im Durchschnitt etwa minus 18 Grad kalt.» | | b | F | «Man darf den Klimawandel nicht mit dem Ozonloch verwechseln.» | | c | F | «der Meeresspiegel steigt» | | d | R | «einem Waldgürtel von rund 1500 Kilometern Länge zwischen der marokkanischen und der tunesischen Grenze» |

3. Titel: «Die Erde wird wärmer» oder «Der Klimawandel und seine Folgen».

4. Kombinieren: a-2, b-1, c-4, d-3.

II. Sprachfähigkeit: wird größer → breitet sich aus; kälter → wärmer; die Wärme, die Erwärmung, die Bildung; «Kohlendioxid ist ein Gas, das die Wärme festhält.»; «Die Staaten wollen weniger Kohlendioxid ausstoßen.»

> Achtung: «schmelzen» und «steigen» bilden das Perfekt mit sein: Das Eis ist geschmolzen, der Meeresspiegel ist gestiegen.

5. Wortschatz und Wortbildung: Umwelt

Wortschatz und Wortbildung: Umwelt

Das Thema Umwelt kommt im Abitur sehr oft vor: in den Texten, in den Aufgaben zum Wortschatz und im Aufsatz. Lernen Sie jedes Nomen immer mit Artikel und Plural.

1. Wichtige Nomen

| Nomen | Plural | Beispiel | |---|---|---| | die Umwelt | ohne Plural | Wir müssen die Umwelt schützen. | | die Verschmutzung | die Verschmutzungen | Die Verschmutzung der Meere nimmt zu. | | der Müll | ohne Plural | Der Müll wird getrennt. | | der Abfall | die Abfälle | Bioabfälle kommen in die Biotonne. | | die Verpackung | die Verpackungen | Viele Verpackungen sind aus Plastik. | | das Abgas | die Abgase | Die Abgase der Autos verschmutzen die Luft. | | das Kraftwerk | die Kraftwerke | Ein Solarkraftwerk produziert sauberen Strom. | | die Energiequelle | die Energiequellen | Die Sonne ist eine saubere Energiequelle. | | die Tierart | die Tierarten | Viele Tierarten sind vom Aussterben bedroht. | | der Lebensraum | die Lebensräume | Der Mensch zerstört den Lebensraum vieler Tiere. | | der Klimawandel | ohne Plural | Der Klimawandel betrifft alle Länder. | | die Erderwärmung | ohne Plural | Die Erderwärmung lässt das Eis schmelzen. | | die Ozonschicht | ohne Plural | Die Ozonschicht schützt uns vor UV-Strahlen. | | die Dürre | die Dürren | Lange Dürren machen das Wasser knapp. |

2. Wichtige Verben

| Infinitiv | Präteritum | Perfekt | |---|---|---| | verschmutzen | verschmutzte | hat verschmutzt | | schützen (vor + Dativ) | schützte | hat geschützt | | trennen | trennte | hat getrennt | | wegwerfen | warf weg | hat weggeworfen | | vermeiden | vermied | hat vermieden | | recyceln | recycelte | hat recycelt | | aussterben | starb aus | ist ausgestorben | | schmelzen | schmolz | ist geschmolzen | | steigen | stieg | ist gestiegen |

3. Gegenteile für die Aufgabe «Gegenteil aus dem Text»

| Wort | Gegenteil | |---|---| | sauber | schmutzig | | umweltfreundlich | umweltschädlich | | gesund | ungesund, krank | | gefährlich | ungefährlich | | steigen | sinken | | zunehmen | abnehmen | | einschalten | ausschalten |

4. Wortbildung

a) Nomen aus Verben: Viele Nomen enden auf -ung und sind immer feminin: verschmutzen → die Verschmutzung, trennen → die Trennung, verpacken → die Verpackung, erwärmen → die Erwärmung, zerstören → die Zerstörung, sammeln → die Sammlung. Manche Nomen haben kein Suffix: schützen → der Schutz.

b) Nomen aus Adjektiven: Mit -heit oder -keit (immer feminin): gesund → die Gesundheit, krank → die Krankheit, sauber → die Sauberkeit, möglich → die Möglichkeit, notwendig → die Notwendigkeit. Nach -lich, -ig und -bar steht immer -keit.

c) Adjektive: das Gift → giftig, die Natur → natürlich, der Schaden → schädlich, erneuern → erneuerbar, die Hoffnung → hoffnungslos, die Umwelt + freundlich → umweltfreundlich.

d) Komposita: Bestimmungswort + Grundwort. Das Kompositum hat immer den Artikel des Grundworts:

  • die Umwelt + der Schutz → **der** Umweltschutz
  • der Müll + die Tonne → **die** Mülltonne
  • die Sonne + n + die Energie → **die** Sonnenenergie
  • das Leben + s + der Raum → **der** Lebensraum
  • die Wüste + n + die Bildung → **die** Wüstenbildung

5. BAC-Übung: Ergänzen Sie mit dem passenden Wort aus der Liste

Liste: Verpackungen, aussterben, erneuerbare, Abgase

  • a) Die …… der Autos verschmutzen die Luft in der Stadt.
  • b) Viele Tierarten können ……, wenn der Mensch ihre Lebensräume zerstört.
  • c) Wind und Sonne sind …… Energiequellen.
  • d) Unnötige …… aus Plastik sollte man vermeiden.

Lösung: a) Abgase, b) aussterben, c) erneuerbare, d) Verpackungen.

Achtung: typische Fehler

  • Es heißt **der** Müll, nicht «das Müll».
  • Nach «schützen **vor**» steht der Dativ: «Wir schützen die Natur vor der Verschmutzung.»
  • aussterben, schmelzen und steigen bilden das Perfekt mit **sein**: «Viele Tierarten sind ausgestorben.»
  • Treibhauseffekt und Ozonloch sind zwei verschiedene Probleme.
  • Man schreibt **recyceln** und **recycelt**, mit c und y.

6. Zum Schreiben und Projekt

Zum Schreiben und Projekt

Im dritten Teil des Abiturs (Schreibfähigkeit) wählen Sie eines von zwei Themen. Zum Thema Umwelt kommen oft diese Aufgaben:

  • «Die Umweltverschmutzung ist heute ein großes Problem. Was können wir tun, damit die Umwelt sauber bleibt?»
  • «Schreiben Sie einen Brief an einen deutschen Brieffreund über die Umwelt in Algerien.»
  • «Wie kann man unseren blauen Planeten retten?»
  • «Wie können wir weniger Müll produzieren?»
  • «Umweltschutz ist kein Luxus. Was meinen Sie?»

1. Der Plan

  • **Einleitung** (2 bis 3 Sätze): Sie nennen das Problem.
  • **Hauptteil**: Ursachen, Folgen und Lösungen. Bei einem Thema mit Stichpunkten benutzen Sie jeden Stichpunkt.
  • **Schluss** (2 Sätze): Ihre Meinung und ein Wunsch für die Zukunft.

2. Redemittel

| Ziel | Redemittel | |---|---| | Einleitung | Heute ist … eines der größten Probleme der Welt. | | Ursachen | … wird durch … verursacht. Der Grund dafür ist, dass … | | Folgen | Das führt zu … Die Folge ist, dass … | | Lösungen | Man sollte … Wir müssen … Es ist wichtig, dass … | | Meinung | Meiner Meinung nach … Einerseits …, andererseits … | | Schluss | Zum Schluss möchte ich sagen, dass … |

3. Musteraufsatz zu Thema 1

> Heute ist die Umweltverschmutzung eines der größten Probleme der Welt. Die Luft in unseren Städten ist schmutzig, die Meere sind voller Plastik, und das Klima wird wärmer. Was können wir tun, damit unsere Umwelt sauber bleibt? > > Zuerst muss der Staat strenge Gesetze beschließen. Fabriken, die giftige Abgase produzieren, sollen Filter einbauen. Außerdem soll der Staat erneuerbare Energien fördern, zum Beispiel die Sonnenenergie, die es in Algerien reichlich gibt. > > Aber auch jeder Bürger kann etwas tun. Wir sollten unseren Müll trennen und weniger Plastik benutzen. Statt mit dem Auto zu fahren, können wir oft zu Fuß gehen oder den Bus nehmen. Zu Hause können wir Wasser und Strom sparen. In der Schule kann man Bäume pflanzen und die Schüler über die Umwelt informieren. > > Meiner Meinung nach ist der Umweltschutz keine Aufgabe für morgen, sondern für heute. Wenn jeder einen kleinen Schritt macht, bleibt unsere Erde auch für unsere Kinder schön und gesund.

4. Musterbrief zu Thema 2

Stichpunkte: Woher kommt das Problem? Luft- und Wasserverschmutzung. Was tun Sie persönlich für die Umwelt?

> Oran, den 5. Oktober 2026 > > Liebe Anna, > > vielen Dank für deinen letzten Brief! Du hast mich nach der Umwelt in Algerien gefragt. Leider haben wir auch hier viele Probleme. > > In den großen Städten wie Algier und Oran gibt es sehr viel Verkehr. Die Abgase der Autos verschmutzen die Luft. An manchen Stränden liegen Plastikflaschen und Tüten, und manche Fabriken leiten ihr Abwasser ins Meer. Im Süden breitet sich die Wüste aus, und das Wasser wird knapp. > > Ich persönlich versuche, etwas für die Umwelt zu tun. Ich nehme beim Einkaufen eine Stofftasche mit, spare Wasser und fahre mit dem Bus zur Schule. Letzten Monat habe ich mit meiner Klasse den Strand sauber gemacht. > > Wie ist die Situation in Deutschland? Trennt ihr wirklich den Müll in mehrere Tonnen? Schreib mir bald! > > Viele Grüße > > deine Amina

5. Projekt: Unsere Schule wird grün

Planen Sie mit Ihrer Klasse eine Umweltkampagne:

  • Bilden Sie Gruppen von vier Schülern.
  • Beobachten Sie ein Problem in der Schule: Müll auf dem Schulhof, Licht in leeren Räumen, tropfende Wasserhähne.
  • Machen Sie ein Plakat mit Sätzen im Imperativ.
  • Organisieren Sie eine Aktion: Bäume pflanzen oder den Schulhof sauber machen.
  • Präsentieren Sie Ihr Projekt drei bis fünf Minuten lang auf Deutsch.

Der Imperativ für das Plakat:

| Infinitiv | du | ihr | Sie | |---|---|---|---| | sparen | Spar! | Spart! | Sparen Sie! | | nehmen | Nimm! | Nehmt! | Nehmen Sie! | | werfen | Wirf! | Werft! | Werfen Sie! | | ausschalten | Schalte … aus! | Schaltet … aus! | Schalten Sie … aus! | | sein | Sei! | Seid! | Seien Sie! |

Beispiele für Plakate: *Wirf deinen Müll in den Mülleimer!* *Spart Wasser, jeder Tropfen zählt!* *Nimm eine Stofftasche statt einer Plastiktüte!* *Seid freundlich zur Natur!*

> Achtung: Im Brief an einen Freund schreibt man «Liebe Anna,» oder «Lieber Karim,» und benutzt «du». Nach dem Komma geht es klein weiter: «vielen Dank …».

الجزء الأول من الدرس مفتوح للجميع، وبقيته مع الاشتراك.

تمرّن على هذا الدرس

تمارين درس Umweltprobleme (60 تمريناً) — تمارين مصحّحة، أوّلها مفتوح للجميع.

دروس أخرى في اللغة الألمانية